Herzlich willkommen

unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung.

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit am 13. April 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität.

 

 Die Corona-Krise zwingt uns zur vorübergehenden Pause der Gesprächsabende.
 Alle geplanten Veranstaltungen sind davon betroffen. Wann es weitergeht teile ich
 rechtzeitig mit. Für Rückfragen per E-Maillothar.doenitz@advent-zachaeus.de oder
 Telefon (Gesprächskreis) +49 30 91686981. Wenn Sie regelmäßige Informationen möchen melden Sie sich für unser Newsletter an. Aktuelle Informationen auch auf Facebook
Kontakt: lothar.doenitz@advent-zachaeus.de

In der schweren Zeit könnt ihr gern einmal unsere Videos, Bilder, Dokumente lesen, ansehen.
Neu: Im neuen Gemeindeblatt Portal Nr. 21 Dezember 2020 - Februar 2021 ist ein weiterer Artikel zu Pf. Friedrich Klein von Matthias Brüggmann »Prostestanten ohne Protest« (Downlad der PDF)
Zur ersten Rehabilitierung eines wegen § 175 aus dem Kirchdienst entlassenen Pfarrers Friedrich Klein.  

Mein Tipp, die Lesung mit Wolfram Setz nachhören! Zum Download: Mitschnitt der Lesung (28,4 MB). In der Buchhandlung Eisenherz sind erhältlich die Bücher von Pieere Loti: »Mein Bruder Yves«und »Auf fernen Meeren«. 

    Foto: 14. Juli 2020 - Blick den Gemeindesaal; (c) Lothar Dönitz


Vor 39 Jahren am 9. Januar 1982 beschäftigte sich die Ev. Akademie Berlin-Brandenburg (DDR) zum ersten Mal mit dem Thema »Kann man darüber sprechen? – Homosexualität als Frage an Theologie und Gemeinde«.

Endlich 2021!
Die EKBO richtet neues   Seelsorgeangebot für Menschen mit Diskriminierungserfahrung ein.
Ab März 2021 können Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität Diskriminierungserfahrungen in Kirchengemeinden oder in anderen kirchlichen Bezügen auf dem Gebiet der heutigen EKBO gemacht haben, mit einem Seelsorger anonym und vertraulich darüber sprechen. Der Berliner Pfarrer Matthias Motter ist dafür beauftragt. Er leistet dieses seelsorgliche Angebot neben seinem Dienst als Gemeindepfarrer.

  Kontakt zur Seelsorgestelle und weitere Informationen 

   https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/auch-in-der-kirche-ist-menschen-aufgrund-ihrer-sexuellen-identitaet-unrecht-widerfahren.html


 

Das war unsere Planung für 2021, aber wir wissen noch nicht ob und wie es weitergeht!

12. Januar 2021 Jörg Rehmann "Herr Wunderwelt" 

Im Frühjahr dieses Jahres ist mein Roman erschienen. Er spielt in der DDR und im Berlin der neunziger und 2000 er Jahre und thematisert das Coming Out in der osdeutschen Provinz, schwules Leben in der DDR und danach.  Marko Martin hat das Buch rezensiert:

    https://www.sissymag.de/joerg-rehmann-herr-wunderwelt/

9. Februar 2021 Dennis Stephan "Und mir ein Ozean"
Der zartbesaitete Arthur wächst bei seiner alleinerziehenden Mutter an der deutschen Ostseeküste auf. Seinen Vater kennt er nicht, Freunde hat er kaum. Von den Nachbarn geächtet, leben Mutter und Sohn in ihrer eigenen Welt, in der Träume so wirklich scheinen wie die unkontrollierte Wirkung leise geflüsterter Zaubersprüche. Dann verschwindet die Mutter ohne Worte des Abschieds und die Unschuld zerbricht.
Für Arthur beginnt eine lange Reise des Erwachsenwerdens, die er antritt, um all jene Rätsel seiner Kindheit zu lösen.


Das hast du versäumt! 

Am 14. Juli 2020 ging es mit Ulrike Heider »Der Schwule und der Spießer« weiter. 

Als links engagierte Studentin und Hausbesetzerin war Ulrike Heider mit ein paar zornigen jungen Männern befreundet, die 1971 in Frankfurt am Main die Politgruppe RotZSchwul (Rote Zelle Schwul) gründeten. Die beginnende Schwulenbewegung erschien Heider wie eine zweite 68er-Revolte. Provokation, sexueller Hedonismus und spielerische Aktionsformen knüpften ebenso an den Antiautoritarismus von 1968 an wie an die radikale Kritik an der Gesellschaft, von deren undemokratischen Strukturen bis hin zu Ehe, Familie und schwuler Subkultur.
Roter Faden der Erzählung ist das provokative Leben, das politische und künstlerische Wirken des 1992 an Aids verstorbenen Lyrikers Albert Lörken.


Am 1. September 2020 fand in der Immanuelkirche ein Gedenkgottesdienst mit Bischof Dr. Christian Stäblein statt.  Pfarrer Friedrich Heinrich Klein (*03.08.1905 ⚔  08.1944) war vom 2.6.1935 – 2.1.1943 in der Gemeinde tätig,  wegen homosexueller Handlungen und einer Verurteilung durch ein Reichskriegsgerichtes  aus dem Dienst entfernt.

Ausführlicher und aktuelles im Menü  Causa Pfarrer Friedrich Klein

 
Dienstag, 8. September 2020 - 19:30 Uhr
Georg Härpfer »Der lange Weg zur Rehabilitierung« (pdf)

Dienstag - 13. Oktober 2020 - 19:30 Uhr
Lesung mit Wolfram Setz »Mein Bruder Yves«
Er stellte uns in einer sehr interessanten Lesung das   jüngste Werk aus der Reihe Bibliothek rosa-Winkel, Bd. 77   vor: »Mein Bruder Yves« von Pierre Loti (*14.01.1850  † 10.06.1923)

Wegen der Corona Krise habe ich den Gesprächsabend spontan aufgezeichnet. Bitte die schlechte Tonqualität zu entschuldigen. Mit dem Einverständnis von Wolfram Setz
veröffentlichen wir hier einen Mitschnitt (01:00:24). Leider steht hier kein Player zur Verfügung, weiter zum Download: Mitschnitt der Lesung (28,4 MB). Für den interessanten Abend bedanken wir uns bei Wolfram Setz.