Mittwoch, 27. März 2019, 10:00 - 12:00 Uhr

Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren von 1936 bis 1945 mehr als 200 000 Menschen, die Mehrzahl aus dem Ausland, inhaftiert. Sie waren Opfer politischer und sozialer Verfolgung, der NS-Rassenpolitik sowie der Eroberungs- und Vernichtungspolitik. Unter ihnen befanden sich viele Häftlinge evangelischen Glaubens.

Die Wanderausstellung richtet den Blick auf die Schicksale von 13 protestantischen Häftlingen aus Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Polen, die wegen ihrer christlichen Überzeugungen in Konflikt mit den Nationalsozialisten gerieten. Aber auch zwei SS-Männer, ebenfalls gläubige Christen, und ein Oranienburger Pfarrer, der sich für die KZ-Häftlinge einsetzte, werden vorgestellt.

Ort
Adventkirche <br /> Danziger Str. 203 <br /> 10407 Berlin