Herzlich willkommen

unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung.

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit am 13. April 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität.

Wir treffen uns

Wer? Jeder, der Interesse hat
Wann und Wo? an jedem 2. Dienstag im Monat
ab 18:30 Uhr Gesprächsmöglichkeit bei Tee, Kaffee, Keksen und Schmalzstullen
um 19:30 Uhr Beginn des Themenabends (etwa 90 Minuten)
im Gemeindesaal der Advent-Kirche, Eingang Danziger Straße 203 zwischen Kniprodestraße und Landsberger Allee
Interesse?

Kommen Sie vorbei oder wenn Sie regelmäßige Informationen melden Sie sich für unser Newsletter an.

Kontakt: lothar.doenitz@advent-zachaeus.de

 

Die Corona-Krise zwang uns zur vorübergehenden Pause der Gesprächsabende. Leider haben wir die interessanten Gespräche mit Vojin Saša Vukadinović »Freiheit ist keine Metapher: Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik« sowie mit Götz Wienold: Ein Weg dahin, zu sagen: „Ich bin homosexuell“ verpasst. Auch der Abend  mit Georg Härpfer »Der lange Weg zur Rehabilitierung« ist ausgefallen.

Unter Beachtung und Einhaltung der aktuellen Hygenieregeln setzen wir unsere Gesprächsabende fort.   

14. Juli 2020 geht es mit Ulrike Heider »Der Schwule und der Spießer« weiter. Unter den Bedingungen der Corona Krise treffen wir uns erst ab 19:00 Uhr im Gemeindesaal, dann leider ohne unsere "Teestunde" mit Sitzabstand und den üblichen Hygenieregeln.

Um 19:30 Uhr liest dann Ulrike aus ihren Buch.

Als links engagierte Studentin und Hausbesetzerin war Ulrike Heider mit ein paar zornigen jungen Männern befreundet, die 1971 in Frankfurt am Main die Politgruppe RotZSchwul (Rote Zelle Schwul) gründeten. Die beginnende Schwulenbewegung erschien Heider wie eine zweite 68er-Revolte. Provokation, sexueller Hedonismus und spielerische Aktionsformen knüpften ebenso an den Antiautoritarismus von 1968 an wie an die radikale Kritik an der Gesellschaft, von deren undemokratischen Strukturen bis hin zu Ehe, Familie und schwuler Subkultur.
Roter Faden der Erzählung ist das provokative Leben, das politische und künstlerische Wirken des 1992 an Aids verstorbenen Lyrikers Albert Lörken.

 


Wie geht es weiter? Können wir am Dienstag, den 11. August 2020 unser Sommerfest feiern? Das wird die "Corona-Lage entscheiden. Bitte informiert euch hier oder wieder auf  ⟩  Facebook. Über die nächsten Termine informiere ich rechtzeitig. – Bleibt virenfrei und gesund!